Räbi-Stamm: Stadtrundgang "Ächt Lozärn"

Vergangenen Dienstag-Abend, 11.06.24, trafen sich 16 Neugierige am Rosengart-Platz in Luzern. Wir wurden von Doris Mumenthaler durch die Luzerner Altstadt geführt. Dabei wurde bestimmt das Wissen über die Geschichte und die Stadt Luzern beim Einen oder der Anderen etwas erweitert. Von Doris erhielten wir spannende Einblicke in das Stadtleben von damals. Sie erklärte in zahlreichen Strassen und Gassen woher diese ihre Namen haben. Gespickt mit Witz und Schalk erzählte sie nicht nur wahre Geschichten (z.B. an welcher Hausfassade die Masse der originalen Luzerner Elle und der Luzerner Fusses heute noch zu finden sind), sondern auch ein paar Anekdoten und Halbwahrheiten, welche sich die Leute von damals erzählten (z.B. vom 5m grossen Geist aus der Furrengasse). Zum Abschluss der Führung durfen wir auch noch ein altes Stadthaus einer italienischstämmigen Händlerfamilie am Zöpfli besuchen und bestaunen. Wer im Anschluss noch nicht genug hatte, fand sich noch in der Rathausbrauerei zum Schlummertrunk ein.

Räbistamm Schneehschuhgolfen - Ein löchriger Abend

Der letzte Räbistamm dieser Saison musste kurzfristig umgeplant werden. Wegen zu viel Wind konnte nicht wie geplant eine Schneehschuhwanderung absolviert werden. So ging es in die Actionworld fürs Adventuregolf.

Doch vorher ging es noch nach Sins zu Jaroslav.

Jaroslav ist Kellner. Und er hat ein Loch in der Hose, behauptet er zumindest. In Komödiantischer Mannier serviert er durch unser Nachtessen, immer besorgt, dass niemand sein Loch besichtigen oder noch schlimmer, durchschauen könnte. Reperaturangebote, Fragen über Verwendungszwecke und Vorschläge zum Hosentausch lehnte er charmant ab. Das Gaudi, wo nebenbei auch gut gegessen wurde, endete in der internen Frage, ob jemand überhaupt mal ein Loch in seiner Hose gesehen habe.

Da dies anscheinend nicht der Fall war, kompensierte die Gruppe dies mit einer Runde über 18 Löcher Adventuregolf, wo auf unkonventionelle Weise das Runde ins Runde befördert werden musste. In kollegialem Wettkampf wurden Schlagwinkel berechnet, Laubbläser frisiert und Handballskills bewiesen. Bei einer gemütlichen Getränkerunde mit Osterhasenschöggeli wurde das erlebte diskutiert und Leute über ihre Reisepläne gelöchert.

Vergissmeinnicht Räbiansus - Eine Woche zum Vergessen?

Die Fasnachtswoche für Privatpersonen im Allgemeinen und Mitglieder einer Guggenmusik im Speziellen bietet mannigfache Gelegenheiten Dinge zu vergessen. Termine, Utensilien, wie das nächste Stück beginnt, das Gedächtnis allgemein, oder welcher Tag denn genau ist. Jedenfalls könnte spekuliert werden, dass die Räbis mit doch schon einigen Jahren Fasnachtserfahrung vor solcher „Dementia fasnachtensis“ gefeit sind…vergessen Sie’s.

Am Schmudo mit Morgenstreich und Kinderfasnacht solide in den Trubel gestartet, lässt der doch etwas ausgedehnte Tag die Köpfe rauchen und Hirnzellen verknoten. Suchen die Räbis doch verzweifelt eine vermeintlich abhandengekommene Trompete in ganz Rothenburg, nur damit sie später Wohlbehalten bei einem Gpänli, welches auf besagtes Instrument aufpassen sollte, wieder zum Vorschein kommt.

Ganz nach dem Motto „mehr geht immer“ wird am Freitag nach dem Wahnsinnssfest in Nottwil sogar ein ganzer Räbi schlafend im Car vergessen, der dann etwas verwirrt mit einer fremden Guggen in Cham landet und von dort die Heimreise antreten muss.

Das zwischen den großen Terminen wie das Monsterkonzert in Hochdorf oder den Umzug in Inwil mal ein Treffpunkt für ein kleineres Engagement, wie der Gönnerauftritt bei Blumen Villiger, zeitlich etwas großzügig auslegt wird, kann vorkommen. Wenn der fehlbare Räbi aber selber Absenzchef ist, wird der Erklärungsbedarf und das Interesse an der Absenzstatistik bei der nächsten GV sicher groß.

Nachdem dann am Montag ein Splitter im Finger eines Räbi verloren ging und sie nur durch eine groß angelegte Operation durch eine Ärztin, Operationsbesteck und geschätzt 5 Churchills wieder gefunden werden konnte, erwartete die Räbis der fulminante Abschluss der Fasnacht in Hochdorf, wo während eines Konzertes gleich mehrere Mundstücke verloren gingen. Dem Sound und der Lautstärke tat dies zum Glück keinen Abbruch, obwohl gewisse Musikanten zwischenzeitlich eine Zwangspause einlegen mussten.

Und dann war die Woche schon vorbei. Und die Räbis fragen sich wohin die Fasnachtswoche so schnell verschwunden ist.

Guggenmusig Räbedibäms aus Hochdorf

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News

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